Lagern auf der Turnierwiese 2017
"Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Alle Gruppen, die sich für 2017 beworben haben, bekommen in diesem Jahr auch einen Platz. Die nächste Bewerbungsfrist startet im Frühjahr 2018."
Tourist-Information
Verkehrsverein Rheingrafenstein e.V.

Berliner Straße 60
55583 Bad Münster am Stein-Ebernburg
Telefon 06708 - 641 78 0
www.bad-muenster-am-stein.de
Die Geschichte der Ebernburg
Die Ebernburg soll im 11. Jahrhundert von den Saliern erbaut worden sein, wofür es jedoch keine Anhaltspunkte gibt. Der Grund, warum die Machthaber damals hier eine Burg erbauen ließen, ist recht ein-leuchtend, wenn man sich die strategisch überaus wichtige Schlüssellage der Ebern-burg am Schnittpunkt mehrerer wichtiger Heer- und Handelsstraßen vor Augen hält.

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Pressebericht 2011

Ritterturniere und Mittelalter-Rock
20.09.2011 - BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG

Von Beate Vogt-Gladigau

MITTELALTERMARKT Rund 29 000 Fans bei 25. Auflage / Viehmarkt mir Streichelzoo kommt gut an

Der 25. Mittelalterliche Markt Ebernburg wird zwar nicht mit einem Besucherrekord in die Geschichte eingehen, aber mit rund 29 000 Fans dieser dreitägigen Veranstaltung war Frank Kaldenbach doch zufrieden. Mit Galgenhumor meinte der Veranstaltungs- und Marketingleiter des Verkehrsvereins Rheingrafenstein: „In ganz Rheinland-Pfalz hat es am Sonntag geregnet, nur im Nahetal nicht.“ Das hielt die Besucher ab, sich auf den Weg zu machen und verhagelte etwas die Bilanz. So herrschte am Sonntag etwas weniger Andrang, was auch die Händler mit der Bemerkung „Kaufzurückhaltung“ umschrieben. „Bis Samstagabend waren wir pari mit dem Vorjahr“, so Kaldenbach mit Blick auf die Besucherzahlen.

Bärenstarke Show auf die Bühne gezaubert

Zu einem der Höhepunkte zählen immer die großen Ritterturniere. Das war auch beim Jubiläumsmarkt der Fall. „Das Turnier am Samstag war ordentlich besucht“, hatte Kaldenbach registriert. Man kann man die Zahl derer, die vom Hauen und Stechen und den waghalsigen Stunts begeistert waren, wegen der Kombikarten zwar nur schätzen, aber so 2 500 dürften es gewesen sein. Wetterbedingt hinkte der Sonntag hinterher.

Nach einigen Jahren der „Abstinenz“ gab die Mittelalter-Rockband „Schelmish“ wieder ein Live-Konzert beim mittelalterlichen Spektakulum, und das war ein guter Griff in die Programmkiste gewesen. „,Schelmish’ hat den Freitagabend stark gemacht“, registrierte Kaldenbach zufrieden. Schon wenige Stunden nach dem Auftritt trudelten im Verkehrsverein die ersten E-Mails mit der Frage ein, ob diese super Truppe mit ihrer lockeren, manchmal auch frechen Art wieder komme. Eine „bärenstarke Show“ hatte auch die Band „Metusa“ auf die Bühnenbretter gezaubert, freute sich Kaldenbach. Nicht nur er - wie die Rückmeldungen erhärten - ließ sich von dem witzigen und dynamischen Auftritt mit den flotten Sprüchen begeistern. „Ich wusste, dass sie gut sind, aber so gut hatte ich sie nicht eingeschätzt“, sprach Kaldenbach den Metusa-Akteuren ein dickes Kompliment aus und versprach: Sie waren nicht das letzte Mal auf dem Markt.“ Ein Erlebnis für Augen und Ohren war auch die Gruppe „DopoDomani“, einschließlich Mittelalter-Comedy.

Neu war auch der Viehmarkt, der sich als „Streichelzoo“ bestens bewährt hat. Die Coburger Fuchsschafe hatten genauso wenig gegen eine kosende Hand wie die beiden Esel-Damen Emma und Jenny. Für die Tiere zumindest war es am Sonntag ganz angenehm, dass der Markt nicht so überlaufen war wie sonst. Das hätte sich auch die Tanzgruppe Faux Pas für den Samstag gewünscht, denn auf dem Zehntplatz musste sie sich ihren Platz für die zierlichen Schritte regelrecht erkämpfen.

Auch das Angebot an Ständen, die den Markt im historischen Flecken belebten, traf nach Ansicht von Kaldenbach den Geschmack der Besucher, unter denen viele Gewandete das Bild in den Gassen und Tavernen noch etwas bunter und authentischer gestalteten. Neu eingekleidet war übrigens auch der Magistrat, auf dessen Outfit das Stadtwappen glänzte. Nur: Die Umhänge waren - zumindest für die meisten weiblichen Stadtratsmitglieder - etwas zu lang, wie Stadträtin Viola Schneider lachend meinte und die Enden einmal um die Arme schlang, damit sie nicht den Boden kehrten.

Was nicht so gut ankam, war die „Durchfahrprobe“ der örtlichen Feuerwehr, um zu erkunden, ob die Stände genügend Durchfahrbreite ließen. Eigentlich war dieser Test vor der zeremoniellen Eröffnung geplant. Aber durch eine Verzögerung platzte er eben in diese hinein.

Akkgemeine Zeitung

Spannende Kämpfe und neue Attraktionen: Mittelalterlicher Markt feiert Jubiläum
Bad Münster am Stein-Ebernburg.

Authentischer geht es kaum: Das Ritterturnier während des Mittelalterlichen Markts in Bad Münster-Ebernburg gehört zu den Höhepunkten im Programm. Auch im Jubiläumsjahr, zur 25. Auflage des mittelalterlichen Treibens, strömten die Massen zum Turnierplatz an der Nahe und staunten über die Leistungen der Kämpfer – ob mit Lanzen hoch zu Ross oder mit Waffen im Nahkampf am Boden. „Die Show ist immer wieder ein Spektakel“, sagte Turnierleiter und Moderator Michael Cornély. Auch die Marktgassen waren gut besucht. Besonders gut kamen die neuen Attraktionen an.

Mittelalter-Fans begeistert
Jubiläum Neue Attraktionen schlagen ein – „Schelmish“ rockt Marktbühne

Von Stephan Brust

Bad Münster-Ebernburg. Veranstaltungsleiter Frank Kaldenbach hatte nicht zu viel versprochen. Gerade die zusätzlichen Attraktionen schlugen voll ein und verliehen dem 25. Mittelalterlichen Markt eine besondere Jubiläumsnote. „Wir haben durchgehend positive Rückmeldungen erhalten und sogar schon wieder die ersten Anfragen fürs nächste Jahr“, freute sich der Marketingchef des Verkehrsvereins Rheingrafenstein.
Zu den neuen Angeboten gehörten beispielsweise die Artisten der Theatergruppe Luftgaukler, die ein Seil zur Bühne werden ließen und am Fähranleger an der Nahe zahlreiche Gäste auf spektakuläre Weise in Empfang nahmen. Rita Kobel und Thomas Hofmann aus dem Vogelsberg präsentierten eine Mischung aus Musik, Pantomime, Akrobatik und Tanz. Anschließend durften die Kinder sogar selbst ran und auf einem zweiten, knapp über den Boden gespannten Seil testen, wie viel Körpergefühl notwendig ist, um sich sicher darauf zu bewegen. Ein weiteres Spektakel war der erstmals durchgeführte Viehmarkt mit Eseln, Schafen, Ziegen, Gänsen und Hühnern – und auf musikalischer Ebene das Comeback der Gruppe Schelmish, die extra zum Silbernen Jubiläum und nach sieben Jahren Auszeit wieder das Marktprogramm bereicherte. „Schelmish war wirklich der Knaller“, stellte auch Kaldenbach heraus.

2010 kamen insgesamt 33 000 Mittelalter-Fans. So viele wie noch nie zuvor. Die Zahlen für dieses Jahr liegen erst heute Nachmittag vor, doch „es sieht gut aus“, sagt Kaldenbach. Trotz schlechter Wettervorhersagen war es die meiste Zeit trocken. Der Freitag war einer der besten seit vielen Jahren, gestern kamen dafür etwas weniger als 2010. Dennoch waren die Gassen an allen drei Tagen gut gefüllt, auch das Ritterturnier zog die Massen (siehe „Pluto ist der Star“).
Viele Marktanbieter und Gruppen lobten die reibungslose Organisation. „Es wird jedes Jahr schöner“, meinte Frank Hauck von den Rittern des Drachenbanners aus der Südpfalz. Für Herold und Turnierleiter Michael Cornély ist es sogar „das schönste Fest der Welt“.

Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 19. September 2011, Seite 13

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