Lagern auf der Turnierwiese 2017
"Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Alle Gruppen, die sich für 2017 beworben haben, bekommen in diesem Jahr auch einen Platz. Die nächste Bewerbungsfrist startet im Frühjahr 2018."
Tourist-Information
Verkehrsverein Rheingrafenstein e.V.

Berliner Straße 60
55583 Bad Münster am Stein-Ebernburg
Telefon 06708 - 641 78 0
www.bad-muenster-am-stein.de
Die Geschichte der Ebernburg
Die Ebernburg soll im 11. Jahrhundert von den Saliern erbaut worden sein, wofür es jedoch keine Anhaltspunkte gibt. Der Grund, warum die Machthaber damals hier eine Burg erbauen ließen, ist recht ein-leuchtend, wenn man sich die strategisch überaus wichtige Schlüssellage der Ebern-burg am Schnittpunkt mehrerer wichtiger Heer- und Handelsstraßen vor Augen hält.

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Pressebericht 2010

Der Mittelaltermarkt verzeichnet 33 000 Zuschauer
Veranstalter und Ordnungsamt ziehen positive Bilanz: 3000 Besucher mehr als im Vorjahr – Keine unliebsamen Zwischenfälle

Erneut besuchten mehr Gäste den Mittelalterlichen Markt Ebernburg als im Vorjahr. „Während ähnliche Veranstaltungen über Zuschauerrückgänge klagen, haben wir nochmals eine Steigerung“, freut sich Veranstaltungsleiter Frank Kaldenbach. Dies spreche für das Konzept des Markts. Auch habe man Glück mit dem Wetter gehabt.

Kaldenbach hob besonders das Veranstaltungskonzept hervor. Die Mischung aus Markt, Konzert, Ritterturnier und Showeinlagen sei stimmig. Langeweile kam bei den Besuchern nicht auf. Der Markt mit seinen rund 100 Ständen und das Ritterlager auf den Nahewiesen hatten viel zu bieten.

Das Ritterlager in seiner heutigen Form hatte Kaldenbachs Vorgängerin Nicole Leibenath aus der Taufe gehoben. Mittlerweile ist es neben den Konzerten, dem Markt und dem Ritterturnier eine Zugnummer. Bei freiem Eintritt wird den Besuchern authentisches Lagerleben gezeigt. Zudem kann sich der Ritternachwuchs im Bogenschießen oder Lanzenwerfen üben.

Zufrieden war der Verkehrsverein auch mit dem Ablauf des Turniers. Die Rittergruppe hatte in diesem Jahr mehr schauspielerische Elemente eingebaut, ohne auf die Action-Szenen zu verzichten. Kaldenbach: „Dadurch war die Veranstaltung länger und die Zuschauer hatten mehr für ihr Eintrittsgeld.“ Ebenso lobte er das Varieté, das es erstmals auf der Marktbühne gab. Es könnte ein fester Programmpunkt werden.

Über Veränderungen wollte Frank Kaldenbach gestern indes noch nicht reden. Es gab keine Schlägereien oder ähnliche Zwischenfälle. Und es wurde sehr diszipliniert geparkt.

Oeffentlicher Anzeiger vom 21. September 2010

 

Besucherzahl gibt Veranstalter recht
Mittelaltermarkt in Ebernburg profitierte vom guten Wetter – Vielfältiges Angebot kam bei den Gästen bestens an.

Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Mittelaltermarkt am Wochenende in Ebernburg boomte erneut. Zuversicht herrschte dann auch gestern beim Veranstalter, dass die durchschnittliche Besucherzahl von 30 000 Gästen gehalten werden kann.

Bad Münster-Ebernburg. Der Leiter des Mittelaltermarktes, Frank Kaldenbach, für den die Veranstaltung eine Premiere darstellte, strahlte über beide Backen. „Wir haben eine absolut tolle Stimmung“, erklärte er gestern. Alle Programmpunkte, ob Ritterturnier, oder die Konzerte auf der Marktbühne mit „Spilwut“ am Freitagabend oder „Verres Arcis“ am Samstag, waren Publikumsmagneten, berichtete er. Besonders erfreut war Kaldenbach, dass das Varietéprogramm „La Nuit“ am Samstag „so toll eingeschlagen“ hat.

Erstmals auch Varieté
Denn Varieté hatte es in den 23 Jahren zuvor noch nie beim Mittelaltermarkt gegeben. Die Mischung aus irrwitziger Jonglage, fantastischer Zauberei, zwerchfellerschütternder Blödelei, schwindelerregender Sprachgewandtheit und mitreißender Musik, die die Gauklergruppe Forzarello gemeinsam mit Triskilian auf die Bühne brachte, begeisterte die Besucher. Varieté könnte ein dauerhafter Programmpunkt auf dem Markt werden, so der Veranstaltungsleiter.

Als „Neuling“ erlebe er den Markt zum ersten Mal. Dabei hat er kaum Schwächen, dafür aber jede Menge Stärken ausgemacht. „Besonders am Abend im Halbdunkel von Kerzen und Fackeln wirkt der Ortskern von Ebernburg wie ein mittelalterliches Städtchen“, meinte Kaldenbach. Das empfinden wohl auch die Besucher so. Denn in den Abendstunden stieg der Besucherandrang nochmals an. Besonders belebt waren die Gassen aber auch am Samstag- und Sonntagnachmittag gleich nach dem Ritterturnier.

Glück hatte der Verkehrsverein Rheingrafenstein als Veranstalter auch mit dem Wetter. Denn sowohl Samstag- als auch Sonntagnachmittag schien die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel. Da herrschte reges Treiben in den alten Gassen. Besonders die Händler mit ihren „Mittelalterprodukten“ hatten alle Hände voll zu tun. Einen guten Absatz verzeichneten auch die Stände, die mittelalterliche Kleidung feilboten oder die Ausrüstung für kleine Burgfräuleins oder kleine Knappen anboten. Umringt wie immer, waren auch die Handwerkerstände, an denen die Besucher authentisches Mittelalter-Handwerk wie Schmiedearbeiten oder Stoffweberei erleben konnten.

Kinder hatten Spaß

Für kleine Besucher hatte wieder der „Markt der Kindlein“ geöffnet, auf dem der Ritternachwuchs sich beim Hufeisenwerfen oder Lanzenwurf messen konnte. Spaß hatten die Kleinen auch beim Erklettern der Jakobsleiter. Viel Authentizität brachten die Spielleute und Gaukler auf den Markt, die mal in den Gassen, mal in den Schankwirtschaften zu Spiel und Tanz aufspielten. Hier gab es dann auch deftige Kost und viel edlen Wein, der den durstigen Mittelaltergesellen mundete. Ein Publikumsmagnet war einmal mehr das mittelalterliche Badehaus, wo die Mutigsten im Badezuber Mittelalterhygiene pur erlebten. Wer dann noch nicht genug vom Mittelalter hatte, der konnte das Heerlager an den Nahewiesen besuchen, wo auch in diesem Jahr wieder mehr als 500 Akteure authentisches Heerlagerleben präsentierten. (bj)

Oeffentlicher Anzeiger vom 20.September, Seite 11

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Letzte Aktualisierung am Donnerstag den 11. Mai 2017
 
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